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Andrea Schäfer wünscht sich, dass man nicht den Blick für den einzelnen Patienten verliert.

Haben Sie auch eine Botschaft an Ärzte oder Therapeuten?
Das ist eigentlich wie mit den Therapeuten und Ärzten zu Hause, dass man eben nicht in den Standard verfallen darf, dass man eben nie den Blick verlieren darf für den einzelnen Patienten. Dass man wirklich nie alle Patienten gleich sehen darf. Dass man als Gesundheitsdienstleister wirklich nicht vergessen darf, dass es sich um einzelne Persönlichkeiten handelt, die man manchmal ein ganz schweres Leben mitbringen, eine ganz schwere Geschichte mitbringen. Und, dass man oft sich die Zeit nehmen muss, zu fragen, ob es... diese vielen Gruppenangebote, ob das dem Einzelnen immer gut tut. Und das ist, glaube ich, nicht immer angebracht. Da ist oft zu wenig persönliches Engagement zu spüren. Aber ich habe hier immer Glück gehabt.
Schön.
Ja. Ich weiß nicht, was man da für eine Botschaft hat, Botschaften senden kann.
Das war doch schon eine.
Gerade bei dem Arzt habe ich eben oft das Gefühl gehabt, dass die eben so eine Massenabfertigung da machen. Das ist nicht gut, aber es liegt ja auch am Gesundheitssystem, was sich da alles verändert hat.

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